Eine rasante Entwicklung zum Erfolg

Die Gemengevorwärmung von EME und Sorg ist das Resultat eines mehrjährigen Entwicklungsprojekts. Nach einer Konzeptfindungsphase wurde 2010 ein erster Versuchsaufbau realisiert, mit dem wertvolle Erkenntnisse gewonnen wurden. So setzt Soda Asche bei höheren Temperaturen die gebundene Feuchtigkeit frei und diese verstärkt die Verklumpungsneigung des Gemenges. Eine wichtige Prämisse für die nächste Entwicklungsstufe war dann, mit steigender Temperatur die Feuchtigkeit durch das Vorwärmaggregat dem Gemenge zu entziehen.
Der darauffolgende Prototyp des Gemengevorwärmers ist in der Lage diese Feuchtigkeit gezielt abzuführen. Alle relevanten Teile des Vorwärmers wurden in voller Größe gebaut und die Funktion wurde unter realistischen Bedingungen erprobt. Insbesondere wurden verschiedene Gemengerezepturen, Scherbenanteile und Feuchtigkeitsgrade getestet. Das Verschleißverhalten von kritischen Komponenten wurde erfasst und mehrfach optimiert.

Das aktuelle Design des Gemengevorwärmers wurde modular ausgeführt, um die Leistung und den Durchsatz schnell und einfach and die verschiedenen Wannengrößen anpassen zu können. Die Feuchtigkeit und der entstehende Staub werden kontrolliert abgeführt. Das System von Wärmetauschern in den Modulen wird von dem heißen Abgas des Ofens durchströmt und erwärmt auf diese Art und Weise das Gemenge, während dies sich in Richtung des Einlegers bewegt. Zusätzlich werden die Wärmetauschern aktiviert und zerkleinern die Restverklumpungen und gewährleisten einen problemlosen Gemengetransport.

Im Jahr 2011 wurde eine erste Anlage für Containerglas realisiert, bei der die volle Ofenleistung über einen Gemengevorwärmer gefahren wird. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Bypass vorgesehen, um im Notfall und während Wartungsphasen auch Gemenge am Vorwärmer vorbei in den Ofen einlegen zu können. Die über mehrere Monate ermittelten Einsparungen mit dem Gemengevorwärmer und Batch3 lagen im zweistelligen Prozentbereich und damit sogar über den Erwartungen. Derselbe Kunde hat 2012 die zweite Anlage bestellt und diese wird Anfang 2013 ihren Betrieb aufnehmen.

  

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